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Jägerkursus 2019-2020

Mit einem Informationsabend am 11. Juli 2019 um 19:30 Uhr in der Gaststätte "Zum Nordkanal", Lobbericher Str. 12-14, 47929 Grefrath beginnt der neue Jägerkursus 2019 zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung im April/Mai 2020.

An diesem Abend erhalten Sie alle erforderlichen Informationen und Hinweise. Ausbildungsverträge können an diesem Abend unterschrieben werden.

Der erste Unterricht (immer dienstags und donnerstags) beginnt am 29.08.2019 um 19:30 Uhr im Restaurant "Zum Nordkanal".

Stundenplan zum Kursus 2019-2020

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Flyer Jagdscheinkursus

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Statistische Zahlen:
In Deutschland sind bei 82,4 Millionen Einwohnern rd. 350 000 Jäger berechtigt, die Jagd auszuüben, hiervon entfallen auf  Nordrhein-Westfalen insgesamt rd. 84 000 Jagdscheininhaber, d.h. auf je 216 Einwohner kommt ein Jäger.


Hinweise der unteren Landschaftsbehörde

Wie man sich im Frühjahr und Sommer richtig in der Natur verhält, verrät die untere Landschaftsbehörde des Kreises Viersen in diesem Artikel:

Zum Artikel

Die Kreisjägerschaft Viersen bietet, wie auch die meistern übrigen Kreisjägerschaften des Landes NRW, alljährlich einen Kurs für die Ausbildung von Jungjägern an.

Die Ausbildung beginnt jeweils Ende August bzw. Anfang September eines jeden Jahres und endet mit der Abschlussprüfung im Mai des Folgejahres. über einen verhältnismäßig langen Zeitraum wird also der kommende Jäger auf seine Aufgaben vorbereitet und intensiv geschult.

Etwa 185 Unterrichtsstunden sind während dieser Zeit jeweils dienstags und donnerstags zu absolvieren. Der Unterricht findet derzeit in den Räumen von "Zum Nordkanal" in Grefrath statt.

Außerhalb dieses Unterrichts sind in der Regel 15 Schießtermine auf dem Schießstand in Neukirchen-Vluyn (Vluynbusch) wahrzunehmen.

Des weiteren wird von den jagdlich interessierten Frauen und Männern erwartet, das sie an etwa 10 Exkursionen (Waldgang, Reviergang, Handhabung von Fallen, Anlage von Wildäckern) teilnehmen und während der Ausbildungszeiten mindestens an einer Niederwild- und einer Ansitzjagd teilgenommen haben.

Ab dem Kursus 2017-2018 ist ein Fangjagdlehrgang (in der Regel an einem Sonntag - ganztags) als fester Bestandteil in die Ausbildung einbezogen. Entsprechend der Vorgaben konnte mit einem Berufsjäger ein zertifizierter Ausbilder gewonnen werden.

Die Kosten der Ausbildung betragen ca. 2.350,00 Euro. In diesem Betrag sind inbegriffen die Kosten für Fachbücher, für den Schießstand und für Munition. Für die Durchführung der Prüfung erhebt die untere Jagdbehörde landesweit einheitlich eine Gebühr in Höhe von 250,00 Euro.

Die Ausbildung erfolgt in den nachstehenden Fächern unter der Leitung der genannten Referenten:

Wildbiologie:
Mario Redelings, Grefrath

Waffenkunde:
Heiner Steger, Grefrath

Schießausbildung und Waffenhandhabung:
Franz Ohlenforst, Viersen

Jagdrecht und Naturschutz:
Harold Ries, Xanten

Wildhege, Land- und Waldbau:
Harold Ries und Mario Redelings

Statistische Zahlen:
In Deutschland sind bei 82,4 Millionen Einwohnern rd. 350 000 Jäger berechtigt, die Jagd auszuüben, hiervon entfallen auf  Nordrhein-Westfalen insgesamt rd. 84 000 Jagdscheininhaber, d.h. auf je 216 Einwohner kommt ein Jäger.


Junge Jäger der Kreisjägerschaft Viersen

Als eine der ersten Kreisjägerschaften in NRW hat die KJS Viersen bereits 1997, direkt nach dem Aufruf durch den Präsidenten des LJV NRW, einen Jugendsprecher ernannt. Der Jugendsprecher hat von Beginn an als Beisitzer an den Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes der KJS Viersen teilgenommen.

Der erste Jugendsprecher (von 1997 bis 2001), Franz-Willi Kellermanns jr. aus Grefrath-Oedt, hatte alle Jugendlichen zu einem Treffen eingeladen, um Wünsche, Anregungen zu gemeinsamen Aktivitäten festzustellen und zu planen. Während seines Studiums wurde er von seiner Schwester Daniela Kellermanns unterstützt und vertreten.

Bereits im Jahre 2000 erhielt die Jugendgruppe der KJS Viersen den finanziellen Förderpreis der Gothaer Versicherung. Aufgrund des Studiums und eines längeren USA-Aufenthaltes haben die Geschwister Kellermanns im Jahre 2001 die Funktion der Jugendvertretung abgegeben.

In einer vom Vorstand der KJS einberufenen „ Jugendversammlung “ zu Beginn des Jahres 2001 wurde eine Arbeitsgruppe für die Aufgabe der Jugendbetreuung gewählt. Aus dieser Arbeitsgruppe wurden Cornelia Baumeister und Ute Bonnen, geb. Steger zu den Sprecherinnen der jungen Jäger gewählt.

Sehr schnell wurde deutlich, dass die Interessen sehr unterschiedlich waren, insbesondere auch abhängig vom Alter. Daher haben sich die Verantwortlichen in Viersen 1997 ganz bewusst dafür entschieden, die Altergrenze der jungen Jäger auf den Jahrgang 1979 festzuschreiben.

Aktuell sind in der Altersgruppe der jungen Jäger 64 Mitglieder bis zum Jahrgang 1991 (bis 27 Jahre alt) vertreten und nehmen - mehr oder weniger intensiv - an den gemeinsamen Veranstaltungen teil.

Es wurden Stammtische, Kegelabende, Besuche von Jagdmuseen und von Schießständen organisiert. Zwischen 2001 und 2010 erfolgte ein Austausch mit den jungen Jägern der KJS Krefeld. Diese Aktivitäten wurden inzwischen auf die Kreisjägerschaften Aachen, Bonn, D&ren und Kleve ausgeweitet.

Die Zusammenarbeit mit weiteren Kreisjägerschaften ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, da wir als Kreisjägerschaft Viersen mit der längsten Erfahrung immer gern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Cornelia Baumeister hat bis Frühjahr 2014 als Landesjugendsprecherin gewirkt und ihr Amt in andere Hände übertragen. Ute Bonnen übernahm seit dem Frühjahr 2014 die Funktion als stellv. Landesjungendsprecherin beim LJV NRW e.V.

Die beiden bisherigen Betreuer der Jungen Jäger, Conny Baumeister und Ute Bonnen, haben aus Altersgründen im Mai 2014 ihre Funktionen aufgegeben. An Stelle der beiden konnten zwei Nachfolgerinnen zur Betreuung der Jungen Jäger im Kreis Viersen gefunden werden. In einem Schreiben haben sich die beiden bei der Jugendgruppe bekanntgemacht. Es handelt sich um: Charlotte Lennertz aus Viersen und Maxi-Sophie Schulz aus Brüggen. Beide haben im Mai 2014 die Jägerprüfung bestanden und sich bereit erklärt die Jugendbetreuung zu übernehmen.

Bei den bisherigen Betreuerinnen, Conny Baumeister und Ute Bonnen, bedankt sich die KJS Viersen ganz herzlich für die geleistete Arbeit und wünscht den Neuen viel Erfolg für die Zukunft.

Es fällt leichter und ist darüber hinaus sinnvoller, größere Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Kreisjägerschaften durchzuführen, da vielen der jungen Leute (bedingt durch Studium und Beruf) nicht immer die Möglichkeit gegeben ist, an allen Veranstaltungen teilzunehmen. Durch die gemeinsame Arbeit können oftmals Teilnehmerkreise zwischen 25 und 40 Personen erreicht werden, so dass z.B. auch die Kosten für die Tagesmiete eines Schießstandes erschwinglicher werden.

Feste Veranstaltung im unseren Jahreskalender sind geworden:

  • der gemeinsame „Buke“ - Besuch mit dem Jagdkursus im März
  • das Vergleichsschießen an Ostern
  • das Freundschaftsschießen im Mai / Juni mit den Jungen Jägern der KJS Aachen, Krefeld und Rhein-Sieg
  • das Weihnachtskegeln im Dezember mit der Programmbesprechung für das jeweils kommende Jahr.
  • unregelmäßig stattfindende Stammtische in unterschiedlichen Orten

Viersens Wilde 13 mit dem Jägerkurs in Buke

Artikel aus Rheinisch-Westfälischer Jäger 06/2014
Artikel aus Rheinisch-Westfälischer Jäger 05/2013

JAGDPERLEN ...

... das sind wir, eine kunterbunte Rotte von aktiven Jägerinnen in der KJS Viersen.

Nicht, dass wir nicht gerne mit unseren männlichen Kollegen auf die Jagd gehen, aber es gibt einfach Dinge die machen auch mal nur unter Mädels Spaß. Übers Jahr verteilt treffen wir uns bei Stammtischen, machen gemeinsame Ausflüge oder planen Events, fahren auf den Schießstand oder ins Schießkino. Da es uns bereits seid mehr als zwanzig Jahren gibt, ist ein recht großes Netzwerk gewachsen und wir werden zu Veranstaltungen auch über die Grenzen von NRW hinaus eingeladen. Gerne nehmen wir auch Jungjägerinnen oder junge Jägerinnen mit zum Schießen um Ihnen die Scheu vorm Wettkampf oder überhaupt dem jagdlichen Schießen zu nehmen. Bei uns ist das nämlich völlig entspannt und es schauen auch nur weibliche Wesen zu. Haben wir Euch neugierig gemacht? Meldet Euch doch einfach! Bei uns ist jede, egal welches Alter oder Können herzlich willkommen!

Die Interessen und jagdlichen Belange der Jägerinnen  werden in der KJS Viersen durch N.N vertreten. Verschieden Aktivitäten werden jedes Jahr angeboten, wie Jägerinnen-Stammtische, monatliches Flinten und Kugelschießen, Schießkinobesuche, Zubereitung von Wildgerichten usw. Der Jahresterminplan sowie der neuste aktuelle Termin stehen auf der Homepage der Jägerinnen der KJS Viersen.

Jägerinnen KJS

Sommertour zum LJV-Schießstand und zur Mohnblüte nach Großalmerode

Das mit dem Sommer ist dabei irgendwie übersehen worden…..aber wir haben uns, wie immer, die Laune und den Spaß keineswegs verderben lassen. Am Freitag, den 22. Juni ging es mit 10 Schützinnen zum LJV-Schießstand nach Buke. Bei Aprilwetter, sprich strahlendem Sonnenschein und dicken Regenschauern, hatten wir einen erfolgreichen und entspannten Schießtag. Am späten Nachmittag fuhren wir dann weiter nach Großalmerode. Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir am Samstag zum Schloss Berlepsch und von da aus zu unserer Planwagenfahrt durch die blühenden Schlafmohnfelder. Auch bei bedecktem Himmel war dieser Anblick, den man nur ca. zwei Wochen im Jahr genießen kann, wirklich beeindruckend. Während wir auf dem Planwagen ein einheimisches Picknick (einschl. Mohnschnaps) genossen, bekamen wir von unserem Traktorkutscher noch viel Wissenswertes zum Thema Mohn erzählt. Der Wettergott hatte auch hier kein Einsehen mit uns und wir waren froh, dass der Planwagen überdacht war und wir ausreichend warme Jacken dabei hatten. Den Abend haben wir im Berggasthof am hohen Meissner bei leckerem Essen ausklingen lassen. Sonntag Morgen haben wir uns Richtung Heimat aufgemacht, es war wieder einmal ein tolles Wochenende mit einer klasse Mannschaft.

Jägerinnen KJS

Jägerinnen KJS

Aujeszkysche Krankheit – Informationen für Jäger

Die Aujeszkysche Krankheit (AK) ist eine Viruserkrankung, die vorrangig bei Schweinen auftritt und die erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen kann. AK ist lediglich für Hausschweine anzeigepflichtig.
Deutschland gilt seit 2003 als frei von AK bei Hausschweinen. Untersuchungen zeigen jedoch, dass AK bei Wildschweinen in vielen Bundesländern vorkommt. Der Krankheitsverlauf beim Schwarzwild ist oft unauffällig, die Tiere sind latent infiziert. Eine landesweite Überwachung der Schwarzwildbestände auf AK erfolgt im Rahmen eines Monitorings.
Die Aujeszkysche Krankheit befällt aber nicht nur Schweine, sondern auch Wiederkäuer sowie Hunde und Katzen. Für diese Tierarten ist eine Infektion immer tödlich. Es gibt keine Impfmöglichkeit. Die Ansteckung erfolgt i. d. R. über die Aufnahme von rohem Fleisch oder von Innereien infizierter Wildschweine oder durch den Kontakt mit Ex- und Sekreten.

Für den Menschen ist AK ungefährlich.

Was müssen Jäger beachten?

Unmittelbare Kontakte von Jagdhunden mit Wildschweinen auf das Notwendige beschränken.
Keinen rohen Aufbruch und rohes Fleisch von Schwarzwild an Hunde verfüttern.
Hunde vom Streckenplatz bzw. beim Aufbrechen fernhalten.
Kein Beuteln der erlegten Stücke.
Bei Infektionsverdacht unbedingt einen Tierarzt konsultieren und das Veterinäramt informieren. (Juckreiz, Wesensveränderung, keine Futteraufnahme, Erbrechen, Lähmungserscheinungen usw.)

Bisher wurden nur wenige Fälle von AK-erkrankten Jagdhunden bekannt. Auch wenn andere Risiken für Jagdhunde deutlich höher sind, sollte das Risiko einer Infektion eines an Schwarzwild jagenden Hundes nicht unterschätzt werden.

Was müssen Schweinehalter, die auch Jäger sind, beachten?

Konsequentes Hygienemanagement auf dem Betrieb, Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen gemäß Schweinehaltungshygieneverordnung.
Nicht mit Jagdbekleidung in den Stall gehen.
Kein Wildschwein auf dem Betrieb aufbrechen.
Besondere Vorsicht beim Zerwirken und Entsorgen der nicht verwertbaren Reste.
Möglichst kein Schwarzwild anderer Jäger in eigene Wildkammer aufnehmen.

Nehmen Sie bereits bei Verdacht einer Infektion sofort Kontakt zu Ihrem Hoftierarzt bzw. Veterinäramt auf!

Weiter Informationen zur AK sind unter www.kreis-viersen.de/de/inhalt-39/aujeszkysche-krankheit eingestellt.

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Fellwechsel

Seit Ende November 2018 hat die KJS Viersen an drei Standorten im Kreis Viersen große (701 l) Tiefkühltruhen aufgestellt, damit dort die erlegten bzw. gefangenen „Pelztiere“ abgeliefert werden können.

Auf der Web-Side von Fellwechsel, www.fellwechsel.org , finden Sie alle Informationen sowie „Begleitschreiben“ in der jeweils aktuell gültigen Fassung. Daher wird hier auf die Veröffentlichung verzichtet, damit die Formulare immer aktuell sind.

Die Standorte unserer Truhen sind bei:
a) Manfred Drießen, Karstr. 20, 41344 Nettetal, Tel. 0173-6662191, Öffnungszeiten: Mo.-Fr. von 9 – 18 Uhr; Sa.+So. von 9 – 12 Uhr
b) Richard Platzer, Lüttelbrachter Str. 38, 41379 Brüggen, Tel. 015110858542, Öffnungszeiten: Mo.-Sa. von 8 – 18 Uhr; So. von 10 – 17 Uhr
c) Thomas Vennekel, Krüserstr. 36, 47829 Krefeld-Hüls, Tel. 0177-7694125, Öffnungszeiten: nach tel. Vereinbarung

Aujeszkysche Krankheit – Informationen für Jäger

Die Aujeszkysche Krankheit (AK) ist eine Viruserkrankung, die vorrangig bei Schweinen auftritt und die erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen kann. AK ist lediglich für Hausschweine anzeigepflichtig. Deutschland gilt seit 2003 als frei von AK bei Hausschweinen. Untersuchungen zeigen jedoch, dass AK bei Wildschweinen in vielen Bundesländern vorkommt. Der Krankheitsverlauf beim Schwarzwild ist oft unauffällig, die Tiere sind latent infiziert. Eine landesweite Überwachung der Schwarzwildbestände auf AK erfolgt im Rahmen eines Monitorings. Die Aujeszkysche Krankheit befällt aber nicht nur Schweine, sondern auch Wiederkäuer sowie Hunde und Katzen. Für diese Tierarten ist eine Infektion immer tödlich. Es gibt keine Impfmöglichkeit. Die Ansteckung erfolgt i. d. R. über die Aufnahme von rohem Fleisch oder von Innereien infizierter Wildschweine oder durch den Kontakt mit Ex- und Sekreten.
Für den Menschen ist AK ungefährlich.

Was müssen Jäger beachten?

  • Unmittelbare Kontakte von Jagdhunden mit Wildschweinen auf das Notwendige beschränken.
  • Keinen rohen Aufbruch und rohes Fleisch von Schwarzwild an Hunde verfüttern.
  • Hunde vom Streckenplatz bzw. beim Aufbrechen fernhalten.
  • Kein Beuteln der erlegten Stücke.
  • Bei Infektionsverdacht unbedingt einen Tierarzt konsultieren und das Veterinäramt informieren. (Juckreiz, Wesensveränderung, keine Futteraufnahme, Erbrechen, Lähmungserscheinungen usw.)

Bisher wurden nur wenige Fälle von AK-erkrankten Jagdhunden bekannt. Auch wenn andere Risiken für Jagdhunde deutlich höher sind, sollte das Risiko einer Infektion eines an Schwarzwild jagenden Hundes nicht unterschätzt werden.

Was müssen Schweinehalter, die auch Jäger sind, beachten?

Konsequentes Hygienemanagement auf dem Betrieb, Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen gemäß Schweinehaltungshygieneverordnung.

  • Nicht mit Jagdbekleidung in den Stall gehen.
  • Kein Wildschwein auf dem Betrieb aufbrechen.
  • Besondere Vorsicht beim Zerwirken und Entsorgen der nicht verwertbaren Reste.
  • Möglichst kein Schwarzwild anderer Jäger in eigene Wildkammer aufnehmen.

Nehmen Sie bereits bei Verdacht einer Infektion sofort Kontakt zu Ihrem Hoftierarzt bzw. Veterinäramt auf!

Weiter Informationen zur AK sind unter www.kreis-viersen.de/de/inhalt-39/aujeszkysche-krankheiteingestellt.

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Fasan weg? was nun?

In Kreisen der Niederwildjäger gediehen Gerüchte und Mutmassungen um die Ursachen Streckenrückgänge. Je nach Region waren unterschiedliche Gründe schnell ausgemacht. Biogas, Geflügelhaltung, Gülle- und Gärresteausbringung, der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden, sowie Beizmittel wurden als Ursache vermutet. All diese Faktoren sind, betrachtet man den Rückgangverlauf als Ursache ehr unwahrscheinlich, denn die Faktoren treten je nach Region unterschiedlich stark auf. Der Rückgang der Fasanenbesätze ist jedoch in nahezu allen Regionen zwar zeitversetzt aber sonst analog verlaufen. Bleibt die spannende Frage: Was ist die Ursache für den Rückgang?

Betrachten wir die Entwicklung der Fasanenpopulation erst einmal am Beispiel des Hegeringes Voltlage-Merzen.

In dem 9000 ha großen Hegering mit seinen 26 Revieren war der Fasan bis 2007 die Leitwildart in fast allen Revieren. Auch wenn es widersprüchlich klingt, die guten Fasanenreviere liegen in der landwirtschaftlich intensiv genutzten Nord-West Deutschen Tiefebene. Der Fasan ist ein Kulturfolger in den intensiv genutzten landwirtschaftlichen Regionen.

Im Hegering Voltlage Merzen gibt es einen natürlichen Wildfasanenbesatz. Aussetzungen oder Auswilderungen von Fasanen gab es bis 2007 nicht. Geringe Ausnahmen waren ausgemähte Gelege, die mit Zwerghühnern ausgebrütet und ausgewildert wurden. Diese hatten jedoch an Masse keinen Einfluss auf den Gesamtbesatz. Betrachten wir den Streckenverlauf, der als ein guter Weiser für die Entwicklung des Gesamtbesatzes angesehen werden kann, bleibt fest zustellen, dass aus bisher nicht geklärten Ursachen der Fasanenbesatz zwischen 2007 und 2013 um 80% eingebrochen ist.

Der Fasan ist ein Kulturfolger der intensiv genutzten landwirtschaftlichen Regionen wie die Landkreise Vechta, Cloppenburg, Oldenburg Süd, Emsland und nördl. Osnabrücker-Land.

Am Streckenverlauf sind beim Fasanen durchaus deutliche Schwankungen zu erkennen. Auffällig ist jedoch der starke Anstieg hin zu 2007-08 auf 2700 Fasanen und dann der deutlich nachhaltige Abstieg mit einer leichten Erholung 2011-12 um dann noch einmal deutlich ein zu brechen auf nunmehr 390 Fasanen. Das ist ein Rückgang um 85% der Strecke.

Wo liegt die Ursache für diesen drastischen Rückgang?

Lebensraum

Die Landwirtschaftlichen Flächen sind der Lebensraum des Fasanen, somit hat natürlich die Landwirtschaft einen erheblichen Einfluss auf die Population. Die Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz, (EEG) vom 01.04.2000 hat auf die Landwirtschaft, insbesondere in den Veredlungsregionen Niedersachsen, einen erheblichen Einfluss. Gerade hier nahm die Landbewirtschaftung in den Folgejahren durch den Bau von Biogasanlagen und weiteren Großställen erheblich zu. Die steigenden Erzeugerpreise für Getreide und Mais zogen höhere Pachtpreise und intensivere Bewirtschaftung durch höheren Einsatz von Dünger und Pestiziden nach sich. Im Hegering Voltlage Merzen entstanden auf 9000 ha 7 Biogasanlagen und die Viehdichte stieg auf über 5 Großvieheinheiten pro ha. Neue Verfahren in der Landbewirtschaftung führten zu größeren Maschinen und effektiveren Maschineneinsatz. All diese Faktoren wirken sich negativ auf den Lebensraum des Fasanen aus. Trotzdem stieg erst mal der Fasanenbesatz bis 2007 kontinuierlich an. Ein Widerspruch?

Oft hört man, dass die Einstellung der klassischen Flächenstillegung Ursache seinen könnte. In unserer Region hatte die Flächenstillegung ab mitte der 90'ziger Jahre kaum einen Einfluss im Lebensraum Fasan, da diese von den Landwirtschaftlichen Betrieben in andere Regionen ausgelagert wurde, oder die Flächen zum Anbau von nachwachsenden Rohstoffen wie Raps oder später Mais für Biogasanlagen genutzt wurden.

Somit ist fest zuhalten, das ab 2000 eine kontinuierliche intensivere Landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Flächen statt gefunden hat, die sich erstmal nicht negativ auf die Besätze ausgewirkt hat bis 2007. Zweifelsohne ist die "neue" Form der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung nicht von Vorteil für die Fasanenbesätze, aber ist sie auch für einen so drastischen Rückgang verantwortlich? Und warum dann erst ab 2007?

Krankheiten

Betrachtet man den plötzlichen Besatzeinbruch liegt der Verdacht nahe das eine Seuchenartige Erkrankung für den plötzlichen Besatzrückgang verantwortlich ist. Als Möglichkeiten für die übertragung von Krankheiten kamen, neben den üblichen Infektionskrankheiten neue Infektionsquellen in Betracht, wie die zunehmende Offenlandhaltung von Hühnern, Hühnchenmast und die Ausbringung von Gärresten aus Biogasanlagen in Frage. Die Landesjägerschaft regierte sofort und beauftragte die Tierärztliche Hochschule Hannover, Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung mit der Durchführung einer Vorstudie zu Infektionskrankheiten bei Fasanen und Rebhuhn in Nordwestdeutschland. Die Studie endete zum 31.07.2012. Als Ergebnis wurden unterschiedliche Antikörper nachgewiesen, die den Verdacht verschiedener viraler Erkrankungen im Tierbestand nahe legen. 2013 wurde das Untersuchungsgebiet auf die Landkreise Cuxhaven und Stade ausgeweitet, außerdem ist eine Zusammenarbeit mit den Länder Schleswig Holstein und Nordrhein Westfalen geplant. Das Ergebnis gibt bis jetzt keinen Anlass für den Verdacht das Krankheiten ursächlich für den Rückgang seinen könnten. So heißt es in den Bericht der Tierärztlichen Hochschule vom 20.12.2013: insgesamt zeigt sich kein Hinweis auf eine typische Infektionskrankheit mit seuchenartigen Verlauf, wie z.B. Newcastle Disease, Avire Influenza oder Chamydiose.

Zwar zeigt sich eine Häufung von Infektiöser Bronchitis Virus, der aber wohl kaum für einen solchen Besatzrückgang verantwortlich sein kann. Die derzeitigen Untersuchungen konzentrieren sich zurzeit auf die Fasanenkücken. Beobachtungen führender Fasanenhenne legen den Verdacht einer hohen Kückensterblichkeit nahe. Neben Krankheiten scheint vor allem der schlechte Ernährungszustand der Fasanenküken hierfür verantwortlich zu sein. Die Abnahme von Insekten spielt hier eine ganz entscheidende Rolle, da die Fasanenküken in den ersten drei Lebenswochen auf tierische Eiweiße sprich Insekten angewiesen sind.

Pradation

Am 01.03.2011 begann die Tierärztliche Hochschule Hannover, Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung mit den Freilandarbeiten zum Projekt "Prädation Niederwild". In den zwei Projektgebieten Merzen und Werlte. Die Studien in Werlte wurden aufgrund des geringen Fasanenbesatzes in 2014 eingestellt. In Merzen läuft die Studie weiter und liefert mittlerweile gute Ergebnisse. Die Prädation hat nach derzeitigen Erkenntnissen einen erheblichen Einfluss auf die Bodenbrüter. So wurde nachgewiesen, dass ca. 50% des jeweiligen Hennenbesatzes Jahr für Jahr stirbt. Den größten Einfluss hat dabei die Prädation. Hauptprädatoren bei den Hennen sind Greifvögel, Marder und Fuchs. Die Hauptprädationszeit beginnt im Frühjahr bis zum Sommer, also in der Zeit in der die Hennen die Gelege anlegen und brüten, und damit für das Raubwild berechenbar werden. Die Brutstandorte konzentrieren sich zu 35% auf nur 10% der Lebensraumfläche, nämlich Strukturbereiche wie Wege, Gräben, Straßenränder, Wallhecken und Feldgehölze. Neben der Hennenprätation fällt auch die hohe Prädationsrate der Nester auf. Hier ist die Rabenkrähe der größte Prädator. Auffallend ist aber auch das 35% der Nester aufgrund von Störungen verlassen wurden, da der Selbsterhaltungstrieb der Hennen größer ist als der Bruttrieb, vor allem in der ersten Brutphase. Ein gutes Argument für das Beibehalten des Leinenzwangs für Hunde in der Brut- und Setzzeit.

Kritiker der Studie sagen, Prädation hat es immer schon gegeben!

Ergebnis/Zusammenfassung

Was bleibt als Erkenntnis nach 5 Jahren der Besatzrückgänge. Eine klare Ursachenzuordnung ist zurzeit nicht möglich, d.h. aber nicht, dass die Jäger untötig bleiben sollen. Die Lebensbedingungen unser Niederwildarten verschlechtern sich in den meisten Revieren zu Sehens Gleichzeitig verbessern sich die Bedingungen für die Prädatoren. Hier müssen wir Jäger ansetzen. Wir brauchen das Rad nicht neu erfinden die alte Schule der Niederwildhege ist angesagt. Prädatoren Bejagung ist Grundvoraussetzung für die Erhaltung der Niederwildbesätze. Laut Dr. Strauß von der Tierärztliche Hochschule Hannover, Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung wird der Fasan und auch das Rebhuhn nicht aussterben, aber die Frage für uns Jäger ist ob die Besätze so stabil bleiben, dass wir sie nutzen können? Hierzu bedarf es eines eingehend Prädatorenmanagemets in den Revieren. Mit konsequenter Bejagung von Fuchs & Co und dem Einsatz von Lebendfallen ist eine effektive Prädatoren Reduktion möglich.

Als Lebensraumgestaltende Maßnahmen bieten sich neben dem alt bekannten wie Anlage von Feldgehölzen und Biotopen auch moderne Elemente der Landschaftsgestaltung an wie Einsaat von Blühwiesen und Kräutermischungen in Grünland, die Anlage von Blühstreifen an Ackerrändern und die Gestaltung von Wegeseitenrändern. Diese Ersatzbiotope geben den Niederwild Deckung und sind Nahrungshabitat, als Bruthabitat scheiden sie jedoch aus, da wir aus der Prädatorenstudie wissen, das Gelege in Strukturbereichen bevorzugt prädiert werden. Blühstreifen sollten daher erst Mitte Mai eingesät werden, zum einen gehen die Wärme liebenden Blühpflanzen dann besser auf und sie sind ein hervorragendes Nahrungshabitat ab Juni. Im Sommer sind sie voll von Insekten und bieten der Henne mit den Küken in der Aufzuchtphase beste tierische Nahrung. Im Winter liefern die Pflanzen Samen und Deckung.

In vielen Revieren ist der Grundbesatz an Fasanen bereits soweit abgesackt, dass es fraglich ist ob die Fasanen die sich je niedriger der Besatz ist in einer Pradationsfalle befinden überhaupt wieder bejag bare Dichten erreicht.

Bei einer Hennensterblichkeit von 50% zuzüglich der Gelegeverluste scheint dies ehr aussichtslos. So das die ökologisch, nachhaltige Auswilderung von autochthonen Fasanen zur Bestandsstabiliersirung an Bedeutung gewinnt. In den Revieren um Merzen laufen in diesem Jahr Untersuchungen um die Überlebensrate der ausgewilderten Fasanen zu ermitteln. Fest steht jedoch, dass in vielen Revieren ungeachtet der weiteren Entwicklung bejagbare Besätze erst wieder durch Bestandes stützende Maßnahmen erreicht werden können.

Als Fazit bleibt fest zu halten Niederwildjagd verlangt den Jäger einiges ab. Für die Zukunft gilt noch mehr als in der Vergangenheit, um ein intaktes Niederwildrevier zu erhalten bedarf es vieler Maßnahmen im Bereich Biotopgestaltung und Prädatorenbejagung.

Freundschaftsblasen der Kreisjägerschaft Viersen

Beginn: 13:00 Uhr

Ort: Innenhof der Burg Brüggen

Navi-Adresse: Brüggen (Niederrhein), Burgwall 4 oder Kreuzherrenplatz

Jägerkursus 2018-2019

Mit einem Informationsabend am 12. Juli 2018 um 19:30 Uhr in der Gaststätte "Zum Nordkanal", Lobbericher Str. 12-14, 47929 Grefrath beginnt der neue Jägerkursus 2018 zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung im April/Mai 2019.

An diesem Abend erhalten Sie alle erforderlichen Informationen und Hinweise. Ausbildungsverträge können an diesem Abend unterschrieben werden.

Der erste Unterricht (immer dienstags und donnerstags) beginnt am 30.08.2018 um 19:30 Uhr im Restaurant "Zum Nordkanal".

2. Artemis-Cup Stuttgart

Das Jägerinnenforum Baden-Württemberg hatte am 23./24.Juni zum zweiten Mal zum Artemiscup eingeladen und wir, die Jagdperlen der KJS Viersen, durften wieder teilnehmen.

Wie bereits vor zwei Jahren hatten 65 Jägerinnen aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Bayern und dem Saarland den Weg nach Stuttgart Mahdental gefunden und verbrachten dort zwei spannende Tage miteinander.

Jägerinnen KJS

Der eigentliche Wettkampf fand am Samstag auf dem, unmittelbar neben dem Hotel liegenden, Schießstand statt. In den Disziplinen Trap, Kipphase, 100m stehend angestrichen Bock, 100 m sitzend Fuchs, 50 m stehend freihändig Keiler und laufender Keiler wurde den ganzen Tag über geschossen. Erfreulicher Weise war die Zahl der Jungjägerinnen, die in diesem Jahr Ihren ersten Jagdschein gelöst hatten, nicht unerheblich.

Den internen Länderwettkampf konnten wir für die Kreisjägerschaft Viersen nach NRW holen. Alle unsere Schützinnen haben eine tolle Leistung abgeliefert und lagen, sowohl bei den Profis als auch bei den Amateuren, im vorderen Drittel der Platzierungen.

Zum krönenden Abschluss wurde unter allen Teilnehmerinnen die Hauptpreise, eine Haenel Jäger 10 Lady Timber sowie ein Zeiss Conquest 8x30, verlost. Die Freude der Gewinnerinnen war riesengroß, das Glas durfte eine unserer Schützinnen mit nach Hause nehmen.

Wir haben zwei beeindruckende Tage mit interessanten Gesprächen verbracht, es sind neue Freundschaften entstanden und das Netzwerk ist gewachsen. Ganz besonders möchten wir uns auf diesem Wege noch einmal bei den Organisatoren Andrea Ott, Nicole Ammann, Sandra Kopp und Bärbl Behr bedanken, Mädels es war klasse!!

Die von Andrea Ott gestellte Frage nach einer Wiederholung in zwei Jahren wurde mit einem deutlichen „JA, wir kommen!“ beantwortet

Karin Schneller
Obfrau Jägerinnen KJS Viersen


Neue Internetpräsenz der Jagdperlen

Die Jagdperlen haben eine neue Internetpräsenz: Externer Link zur Facebook Seite: Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Zur Website

Einladung zur Mitgliederversammlung 2016

Montag, 18. April 2016 um 19.00 Uhr
Restaurant "Zum Nordkanal", Lobbericher Str. 12-14, 47929 Grefrath

Einladung als PDF

Jägerkursus 2017-2018

Mit einem Informationsabend am 17.08.2017 um 19:30 Uhr in der Gaststätte „Zum Nordkanal“, Lobbericher Str. 12-14, 47929 Grefrath beginnt der neue Jägerkursus 2017 zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung im April/Mai 2018.

An diesem Abend erhalten Sie alle erforderlichen Informationen und Hinweise. Ausbildungsverträge können an diesem Abend unterschrieben werden.

Der erste Unterricht (immer dienstags und donnerstags) beginnt am 22.08.2017 um 19:30 Uhr im Restaurant „ Zum Nordkanal“.


Jagdhunde

Mitglied des Jagdgebrauchshundeverbandes e.V.

Der JGV Viersen wurde 1959 unter dem Namen „Jagdgebrauchshundeverein Kempen-Viersen“ in Süchteln gegründet. Gründungsinitiator war der 1. Vorsitzende Peter Bröckskes aus Viersen-Süchteln. Bei der Gründungsversammlung zählte der Verein 66 Mitglieder, davon 11 Verbandsrichter. In den ersten Jahren beschränkte sich der Verein vornehmlich auf die Verbandsjugendprüfung (VJP) und eine Verbandsgebrauchsprüfung (VGP).

Als Auswirkung der kommunalen Neugliederung der Städte und Gemeinden in NRW wurde die Änderung des Vereinsnamens notwendig. Der Verein wird seit 1977 unter dem Namen „Jagdgebrauchshundeverein Viersen e.V.“ geführt.

Der Prüfungsverein ist nach der Artenbestimmung vordergründig für kontinentale Vorstehhunde zuständig. Im Verein sind aber dennoch fast alle Jagdhunderassen vertreten, die vom Internationalen Hundeverband (FCI) als Jagdhunde anerkannt sind. Bei den normalen Verbandsprüfungen ist der Deutsch-Drahthaar, der mit Abstand am meist geführte Jagdhund. Danach folgen Deutsch-Kurzhaar, Kleiner Münsterländer und in den letzten Jahren vermehrt die Weimaraner.

Seit 1960 wird jährlich ein Führerlehrgang für Jagdhunde durchgeführt. Hier werden dem Hundeführer und seinem Hund die Grundlagen der Hundeführung beigebracht. In der Regel endet die Teilnahme mit einer Verbandsprüfung.
Dem ersten Lehrgangsleiter Karl Hansen (Süchteln) folgten Heinz Roth (Viersen), Willi Liebert (Viersen) und nun schon seit einigen Jahren Stephan und Iris Thoneick (Mönchengladbach).

Nachfolger im Vorsitz des 1989 verstorbenen Peter Bröckskes wurde der bisherige Geschäftsführer Paul Theelen (Nettetal). Unter seiner Regie wurden die Verbandsherbstzuchtprüfung (HZP) und die Bringetreueprüfung (Btr) weiterer fester Bestandteil der Aktivitäten des JGV Viersen.

Auch die Richter- und Richteranwärterschulung wurde von Paul Theelen nach dem Tod des damaligen Lehrgangsleiters, dem Vizepräsidenten des Jagdgebrauchshundeverbandes, Paul van Bracht (Nettetal), wieder aktiviert. Seit einigen Jahren wird die Richter- und Richteranwärterschulung im Verbund mit dem VDD Rhein-Maas und dem JGV Mönchengladbach durchgeführt.

Dem Verein gehören derzeit 540 Mitglieder an, hiervon sind 75 vereinseigene Verbandsrichter.

Seit der Gründung des Vereins wurden 2 680 Hunde bei Verbandsprüfungen vorgestellt. Insgesamt 500 Hunde haben sich an der Meisterprüfung für Jagdhunde, der Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) beteiligt. Für Laien sicher erstaunlich, das der Hund bei dieser Prüfung in 28 Fächern geprüft wird, eine enorme Leistung für Hund und Führer.
Mit Stolz verweist der JGV Viersen darauf, dass er der einzige Prüfungsverein in Deutschland ist, der seit Gründung ohne Unterbrechung jährlich eine VGP ausgerichtet hat.

Auch dem Brauchtum fühlen sich die Mitglieder in besonderer Weise verpflichtet. Unter der Leitung von Hans Lörper (Lobberich) wurde ein JagdhornBläserkorps gegründet, welches sich dem JGV Viersen verpflichtet fühlt. Musikalischer Leiter ist auch hier Paul Theelen.


Jägerinnen - Frauen und Jagd heute

Ich mache kein Geheimnis daraus, das ich Jägerin bin! Wenn Frauen heute über ihre Jagdpassion sprechen, dann ganz selbstbewusst. Quer durch alle Altersschichten. Sie schätzen die Bereicherung, die Ihnen ihre Jagdleidenschaft bringt – und stellen mit ihrem Engagement und ihrem detaillierten Wissen über Wald, Wild und Flur so manches Vorurteil der Jagd auf den Kopf. Schon längst stellen Sie einen großen Anteil der Jagdscheinbewerber und sind in vielen Bereichen gefragte Expertinnen. Dazu gehört die Jugendarbeit in den Schulen und Kindergärten genauso wie die Hundeausbildung oder die Falknerei. Auch im Jagdhornblasen geben Frauen so manches Mal den Ton an. Und auch im jagdlichen Wettkampfschießen lassen sich sich nicht unterkriegen.

Dabei ist es eigentlich nichts Neues, das Frauen für die grüne Zunft eine wichtige Rolle spielen. Ein Blick durch die Jahrtausende zeigt, dass die Jagd auf größere Tiere Aufgabe der Männer war. Dennoch waren auch die Frauen von Anfang an damit beschäftigt, Tiere zu erlegen. Eine Tradition, die sich bei den Urvölkern bis heute erhalten hat.

Richtig spannend wird es, wenn man mal einen Blick in die Mythologie riskiert. Denn der zeigt, dass die Frau seit Menschengedenken als Göttin der Jagd verehrt worden ist!

Auf verschieden Sitzungen im Jahr 1997 ist mit einem dazu eingeladenen Kreis von Jägerinnen die Frage diskutiert worden, wie die Zusammenarbeit von weiblichen Mitgliedern im Landesjagdverband verbessert werden kann. Als Ergebnis dieser Besprechungen wurde festgestellt dass auch die weiblichen Mitglieder selbst keinen „separaten Jägerinnenverein“ innerhalb ihrer Kreisjägerschaften und des LJV wünschen. Vielmehr wurde daran gedacht, die Interessen der allgemein in der Minderheit befindlichen Jägerinnen durch Benennung von Sprecherinnen oder Obfrauen in den einzelnen KJS zu vertreten.


Jägerkursus 2016-2017

Mit einem Informationsabend am 18.08.2016 um 19:30 Uhr in der Gaststätte
„Zum Nordkanal“, Lobbericher Str. 10, 47929 Grefrath beginnt der neue Jägerkursus 2016 zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung 2017.

An diesem Abend erhalten Sie alle erforderlichen Informationen und Hinweise. Ausbildungsverträge können an diesem Abend entgegengenommen werden.

Der erste Unterricht (immer dienstags und donnerstags) beginnt am 23.08.2016 um 19:30 Uhr im Restaurant „ Zum Nordkanal“.


Vorbereitungskursus auf die Jägerprüfung 2017

Der neue Kursus zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung im April 2017 beginnt mit einem Info-Abend am 18.08.2016 um 19:30 Uhr im Restaurant Zum Nordkanal, Lobbericher Str. 12-14, 47929 Grefrath. An diesem Abend erhalten Sie alle notwendigen Informationen und Hinweise; Ausbildungsverträge können dann abgeschlossen werden. Der erste Unterrichtsabend ist am 23.08.2016 um 19:30 Uhr, ebenfalls im Restaurant Zum Nordkanal. Jeweils dienstags und donnerstags findet der Unterricht dort statt.


Verleihung der Prüfungszeugnisse und Jagdbriefe

Verleihung der Pr�fungszeugnisse

Grefrath / Kreis Viersen (mab).

Über acht Monate hatten sie gebüffelt, das "Jäger-Latein" erlernt, den Umgang mit der Waffe, sich mit allen Themen, die die Jagd betreffen auseinandergesetzt. In der vergangenen Woche hatte der Kreis Viersen, als Untere Jagdbehörde zur schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung geladen. Von den 17 Prüflingen bestanden 16 die Prüfung.

Am Freitagsabend wurden in Grefrath im Saal "Zum Nordkanal" die Prüfungszeugnisse und Jagdbriefe überreicht vom Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Heiner Prießen, Vertretern des Kreises Viersen und Mitgliedern des Vorstandes der Kreisjägerschaft Viersen. Es war ein Abend im feierlichen Rahmen. Heiner Prießen dankte den Ausbildern, aber auch der Prüfungskommission für eine faire Prüfung. Doch es gab von Prießen auch "mahnende Worte: "Sie sind noch kein Jäger. Da bedarf es einiges an Erfahrung." Mit 65 Jahren war Ernst Erens aus Grefrath der Älteste neue Jäger. Mit 17 Jahren war Benedikt Brey aus Tönisvorst der jüngste neue Waidmann. Die Jagdhornbläser hatten den Abend mit ihren jagdlichen Signalen musikalisch eröffnet. Es folgte das Gelöbnis der neuen Jäger, darunter waren zwei Frauen.

Bestanden haben die Prüfung weiter: Tobias Bargsten (Willich), Thomas Camps (Grefrath), Sandra Derwahl-Toll (Mönchengladbach), Dimitrov Simon (Niederkrüchten), Björn Uwe Falk (Willich), Simon Gisbertz (Brüggen), Sven Hagelmann (Schwalmtal), DR. Hanno Peter Heimes (Nettetal), Sebastian Herzog (Nettetal), Alexander Klein (Tönisvorst), Hans Arno und Bettina Hildegard Rheingans ( Schwalmtal), Martin Schendel (Kempen) und Patrick Stumpen (Vorst-Kehn).
Text und Foto: Manfred Baum

Einladung zur Mitgliederversammlung 2016

Montag, 18. April 2016 um 19.00 Uhr
Restaurant "Zum Nordkanal", Lobbericher Str. 12-14, 47929 Grefrath

Einladung als PDF

 

Mitgliederversammlung 2015

Am 20. April 2015 um 19:30 Uhr "Zum Nordkanal", Lobbericher Str. 12, 47929 Grefrath (Einladungen folgen)

 

Lokalkonferenz anl. Novellierung Landesjagdgesetz NRW

Am 11. März 2015 um 20 Uhr in der Albert-Mooren-Hall, Niedertor 8, 47929 Grefrath

 

Wildwarn-Reflektoren

Mit Hilfe von Sponsoren investierten die Jäger in den zwölf Revieren rund um Kempen.

Zeitungsartikel: "Blaue Reflektoren im Kampf gtgen Wildunfälle"

 

Jung-Jägerkursus

Die Stiftung Lebenshilfe im Kreis Viersen erhält 1.170 Euro von den Jungjägern der Kreisjägerschaft Viersen.

Zeitungsartikel: "Einfach nur Gutes tun"

 

Info an unsere Mitglieder: SEPA – Lastschriftverfahren

Das neue Lastschriftverfahren, alle Informationen finden Sie in dem PDF-Dokument...

SEPA - Lastschriftverfahren

 

Biotopmaßnahmen des LJV

Jäger leisten unter hohem Engagement mit erheblichen finanziellen Eigenmitteln und zeitlicher Belastung viele Maßnahmen des Biotop- und Artenschutzes zum Wohle wildlebender heimischer Tier- und Pflanzenarten. Nach dem Motto "Tue Gutes und rede darüber" dokumentiert der DJV und die Landesjagdverbände diese Leistung der Jäger und präsentiert sie der Öffentlichkeit - machen Sie mit.

Gesamten Artikel lesen
Fragenbogen

 

Einladung zur Mitgliederversammlung 2014

Die Einladung mit allen Informationen finden Sie in folgendem PDF-Dokument...

Einladung zur Mitgliederversammlung 2014

 


&Aunml;nderung im Vorstand

Heiner Prießen aus Kempen ist neuer Vorsitzender der Jägerschaft. Nach 25 Jahren stellte sich Günter Baumeister nicht mehr zur Wahl.

Artikel aus der RP vom 24.04.2013

 


Elmpter Kinder gehen auf die Pirsch

Die Elmpter Jägerschaft hatte zum Ansitzabend eingeladen. 48 Kinder beobachteten mit dem Fernglas Rehe, Feldhamster und Füchse...

Artikel aus der RP vom 09.05.2013

 


15 Jungjäger mit erfolgreichem Abschluss

Die Kreisjägerschaft überreichte den 15 Jungjägern zum Abschluss der Ausbildung in Grefrath die Jägerbriefe.

Artikel aus der RP vom 01.05.2013

 


Landesjägertag und LJV - Mitgliederversammlung am 25.08.2012

Zum Landesjägertag sowie zur LJV – Mitgliederversammlung am 25.08.2012 organisiert die KJS Viersen eine gemeinsame Radtour nach Düsseldorf (Rheinterrassen)...


Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaft bleibt Rechtens

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg hat am 20. Januar 2011 entschieden, dass die Pflichtmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) verstößt...


Jägerkursus 2011-2012

Der neue Vorbereitungskursus auf die Jägerprüfung 2012 beginnt mit einem Info-Abend am 25.08.2011 um 19:30 Uhr im Restaurant „Zum Nordkanal“ , Lobbericher Str. 10, 47929 Grefrath.

An diesem Abend erhalten Sie alle notwendigen Informationen und Hinweise; Ausbildungsverträge können dann abgeschlossen werden.

Der erste Unterrichtsabend ist am 30.08.2011 um 19:30 Uhr, ebenfalls im Restaurant „Zum Nordkanal“. Der Unterricht findet immer dienstags und donnerstags dort statt.



Einladung zur Mitgliederversammlung 2012

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Jagd, die diesjährige Mitgliederversammlung findet statt am:

Montag, 23. April 2012 um 19.30 Uhr
Restaurant „ Zum Nordkanal“, Lobbericher Str. 10, 47929 Grefrath

 
Hiermit sind Sie herzlich eingeladen; Gäste sind willkommen.


Mitgliederinformation am 12.04.2011

Der Rechtsanwalt Jürgen Wolsfeld aus Neuss informiert über rechtliche Probleme am 12.04.2011 um 19:30 Uhr in der Gaststätte "Zum Nordkanal", Lobbericher Str. 10 in 47929 Grefrath. Folgende Themen sind vorgesehen:

a) Fangschuss durch unbeteiligte Dritte
Wer kennt das nicht? Um 2:00 Uhr morgens klingelt das Telefon und man wird als Jagdpächter oder Jagdaufseher zu einem Wildunfall gerufen. Derartige "Normalfälle" sind jagd-, waffen- und tierschutzrechtlich eindeutig geregelt und allgemein bekannt. Was aber, wenn die Polizei den Revierinhaber und den Jagdaufseher nicht erreicht? Was, wenn keine Polizei vor Ort ist. In diesem Zusammenhang bestehen häufig Unklarheiten hinsichtlich der Beauftragung unbeteiligter Dritter aus dem Bereich des Jagd-, Waffen- und Tierschutz- und Versicherungsrecht.

b) Jagd und Tierschutz, Was man darf und muss – wann ist der Jagdschein in Gefahr?
U. a. "Pflicht zur Absuche einer Wiese vor Mäharbeiten"

Der Vortrag wird etwa 1 ½ bis 2 Stunden dauern.
Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnehmerzahl.


Einladung zur Mitgliederversammlung 2011

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet statt am Montag, 02. Mai 2011,
ab 18 Uhr mit der Möglichkeit der Besichtigung und Information zum Schießkino anschließend um 19:30 Uhr Mitgliederversammlung in der Gaststätte "Zum Nordkanal", Lobbericher Str. 10, 47929 Grefrath.


Erfolgreiche Damenmannschaften


Schießergebnisse 2010

Die Schießergebnisse 2010 sind online verfügbar...


Ergebnisse Kreismeisterschaften 2010

Die Ergebnisse der Kreismeisterschaften im jagdlichen Schießen sind online verfügbar...


Presseartikel Jungjäger


Jägerkursus 2010 - 2011

Der neue Vorbereitungskursus auf die Jägerprüfung 2011 beginnt mit einem Informationsabend am 31.08.2010 um 19:30 Uhr im Restaurant „Haus Bruch“ in Grefrath, An Haus Bruch 10. An diesem Abend erhalten Sie alle notwendigen Informationen und Hinweise; Ausbildungsverträge können dann abgeschlossen werden.

Der erste Unterrichtsabend ist dann am 02.09.2010, ebenfalls um
19:30 Uhr in „Haus Bruch“.


27. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen 2010

Ergebnisse des 27. Landeswettbewerb im Jadghornblasen 2010.
Zusätzlich finden Sie hier auch einige Bilder und Tonaufnahmen der Wettbewerbs.
Lesen Sie den Artikel aus der Rheinischen Post vom 31.05.2010.


Protokoll der Mitgliederversammlung 2010

Die Mitgliederversammlung fand am Montag, 26. April 2010 um 19.30 Uhr in der Albert-Mooren-Halle in Grefrath-Oedt statt...


19 frischgebackene Jäger

Waidmänner und -frauen feiern Lossprechung


Ergebnisse Kreismeisterschaften 2009

Die Ergebnisse der Kreismeisterschaften im jagdlichen Schießen sind online verfügbar...


Abschaffung der Jagdsteuer

Nach einem langwierigen Prozess scheint nun doch der richtige Weg beschritten zu sein, nachdem von der CDU- und FDP-Fraktion am 01.04.2009 ein Gesetzentwurf in den Landtag zur Abschaffung der Jagdsteuer eingebracht wurde. Der Entwurf sieht vor, dass die Jagdsteuer mit dem Ablauf des Jahres 2012 nicht mehr erhoben wird...


CD ROM „Lernort Natur“

Im Verlauf der Mitgliederversammlung der Kreisjägerschaft konnte den Mitgliedern und Besuchern die im Laufe des Monats April fertig gestellte CD „Lernort Natur“ ausgehändigt werden. Diese CD lässt eine virtuelle Wanderung durch Feld, Flur, Jagd und Natur zu....


Schonzeitaufhebung für Aaskrähen, Grau-, Kanada- und Nilgänse in NRW

Wie schon im vergangenen Jahr, so kann auch in diesem Jahr unter gewissen Voraussetzungen eine Schonzeitaufhebung für Aaskrähen beantragt werden. Die Rahmenbedingungen ergeben sich aus § 24 Abs. 2 LJG-NRW...